Über uns

Steven steht mit einem schwarzen Kleid, Teufelshörnern und verschränkten Armen in einem Altbautreppenhaus
Stevil Kniewel

Steven Solbrig





Stievel Kniewel heißt im bürgerlichen Leben Steven Solbrig (*1984) arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit unterschiedlichen (künstlerischen) Formaten zur Post Development Theory, zu Faschismus, Rassismus, Sexismus sowie zu Abelismus und Crip Theory. Steven schreibt manchmal u.a. über eigene Diskriminierungserfahrungen. Unter „Inklusive Kulturvermittlung“ coacht Steven seit mehreren Jahren Vereine, Organisationen etc. zu Inklusion und Barrierefreiheit im Kunst- und Kulturbereich. Im Rahmen des transeuropa – Festival für performative Künste inszenierte Steven 2015 unter„Völker, hört die Signale!“ einen niedersächsischen Arbeiter*innenchor, dessen unausweichliche Bestimmung es war sich und seine Lieder an einen allzu verführerischen Neoliberalismus zu verkaufen. Auf der Bühne stand Solbrig u.a. für die Produktionen „Oratorium“ (SheShePop) und „The Record“ (THE 600 HIGHWAYMEN) . Info: stevensolbrig.de

Jana sitzt in einem lila Kleid und mit lila Sturmhaube auf de, Boden, umgeben von rosa Kunststoffflamingos
Jane Blond @Solbrig

Jane Blond a.k.a. Jana Zöll (*1985) absolvierte von 2004-2008 ihre Schauspielausbildung an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm (adk Ulm). In den Jahren 2008-2014 hatte sie diverse Engagements in der freien Szene und Gastengagements an Stadttheatern, wie z. B. dem Centraltheater Leipzig. Seit 2014 ist sie als Künstlerin, Coach und Beraterin regelmäßig in freier Mitarbeit für Un-label tätig. Von 2014 bis 2017 war sie festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Darmstadt. 2016 begann sie zudem eine Ausbildung zur Systemaufstellerin. Seit 2019 ist sie Teil des intersektionalen Künstler*innen-Kollektivs Polymora Inc. aus Leipzig und Teilnehmerin der Tanzweiterbildung M.A.D.E. von der mixed-abled Tanzcompagnie DIN A 13. Kurzzeitig arbeitete sie in der EUTB (Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderung) des Offenen Dialogs Leipzig als Peerberaterin und rief hier das Assistenzcafé ins Leben. Aufgrund ihrer Körperbehinderung ist sie selbst Assistenznehmer in. Inzwischen ist sie wieder als freiberufliche Performerin und Beraterin tätig. Info: zoell.wordpress.com

v.l.n.r: Jane Blond, unsere Produktionsassistenz und Stevil Kniewel

Zusammen sind wir beide Jane Blond and that Stevil Kniewel. Als solche haben wir uns im März 2020 zusammengefunden.

Als Performer:innen mit Behinderung und teilweise mit Assistenzbedarf sind wir immerwährend mit den Hierachien und Wertschätzungen konfrontiert, die in unserer kapitalistischen Gesellschaft, mit Unterstützungsbedarf und Abhängigkeit(en) einhergehen.

Wir wollen die wirkenden Mechanismen und Zusammenhänge besser verstehen und künstlerisch-performativ erkunden, um herauszufinden, ob :mensch auch eine andere Geschichte von Hilfe erzählen kann? Eine Geschichte über [kehr]-Arbeit aus der Perspektive von Menschen die in normativen Rollenzuschreibungen diejenigen sind, um welche „sich gekümmert werden muss“ – eine Geschichte gegenseitiger Unterstützung und Wertschätzung?

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten
%d Bloggern gefällt das: