Die vergessene Schweigeminute?

Am Freitag den 11.12. war er, der letzte Tag unserer Forschungsresidenz. An diesem besuchte uns die „Servicestelle Inklusion im Kulturbereich“ des Landesverbandes Soziokultur Sachsen. Denn die arbeitet gerade an der Sichtbarmachung von Künstler:innen und Kulturakteur:innen mit Behinderung im sächsichen Kulturbereich.

In Anbetracht der aktuellen drastischen Situation aufgrund von Covid 19, besonders in Unterkünften wie bspw. Alten- Pflege- und Behindertenheimen, haben wir in unserer letzten Residenzwoche an einer ersten Szene gearbeitet, die nach sozialdarwinistischen und ableistischen Kontinuitäten innerhalb Deutschland sucht.

Unter dem Arbeitstitel „Die Vergessene Schweigeminute“ haben wir theatralisch und performativ nach Wegen gesucht an all jene Menschen zu erinnern, die von der Mehrheitsgesellschaft als bspw. „alt“, „krank“ oder „behindert“ kategoriesiert wurden/werden und so über die Zeiten hinweg aufgrund struktureller Gewalt zu Tode (ge)kommen (sind). All jene, die bspw. in der NS-Zeit umkamen, deren Namen wir noch immer kaum kennen sowie denen, die in der aktuellen Berichterstattung ohne Gesicht, nur als Zahl auftauchen und so medial unter dem Teppich gekehrt werden.

Deshalb sagen wir auch oder gerade in Krisenzeiten:

No Ableism! No Ageism! No Fatphobia! No Homophobia! No Racism! No Sexism! No Transphobia! No Hatefulness!

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